Demenzwoche im Landkreis Donau-Ries - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Demenzwoche im Landkreis Donau-Ries

Datum: 17.- 26.09.20201

Veranstalter: Landratsamt Donau-Ries, Pflegestützpunkt Donau-Ries, Gesundheitsregion plus

Bild_Demenz Bildquelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Herzlich willkommen auf der Infoseite zur Demenzwoche im Landkreis Donau-Ries.

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege initiiert zum bereits zweiten mal die Bayerische Demenzwoche.

Hier finden bayernweit verschiedene Aktionen rund um das Thema Demenz statt.

Sinn und Zweck dieser Aktionen sind eine Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit zum Krankheitsbild Demenz sowie den Betroffenen und deren Angehörigen durch Aufklärung und Beratung eine höhere Lebensqualität zu gewährleisten.

 

„Das Thema Demenz und der Umgang mit den Betroffenen ist leider immer noch mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Um das zu ändern, ist es wichtig, die Bedürfnisse der Erkrankten sowie ihrer Angehörigen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Mit der Beteiligung an der Bayerischen Demenzwoche will der Landkreis Donau-Ries seine Bürgerinnen und Bürger für dieses wichtige Thema sensibilisieren.“
Landrat Stefan Rößle


Logo_Demenzstrategie

Auf dieser Seite erwartet Sie:

  1. Flyer und Plakat der einzelnen Veranstaltungen zur Demenzwoche im Landkreis Donau-Ries, Details zu den öffentlichen Veranstaltungen
  2. Allgemeine Informationen zum Thema Demenz
  3. Interessante Informationen zu Demenz
  4. Podcast der Alzheimergesellschaft zum Thema Demenz
  5. Homepages für Interessierte
  6. Broschüren zum Thema Demenz
  7. Regionale Beratungsstellen und Ansprechpartner
  8. Ansprechpartner und Anmeldung zu den Veranstaltungen der Demenzwoche

 

  1. Flyer und Plakat der einzelnen Veranstaltungen zur Demenzwoche im Landkreis Donau-Ries, Details zu den öffentlichen Veranstaltungen

    Flyer Demenzwoche im Landkreis Donau-Ries

    Plakat Demenzwoche im Landkreis Donau-Ries

    Details zu den öffentlichen Veranstaltungen finden Sie unter: https://demenzwoche.bayern/

  2. Allgemeine Informationen zum Thema Demenz


    Was heißt eigentlich „Demenz“ und „Alzheimer“?

    Demenz ist keine spezifische Erkrankung. Es handelt sich um einen allgemeinen Begriff, der eine große Bandbreite an Symptomen beschreibt

    Die Demenz zählt zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im höheren Lebensalter. Als „Demenz“ bezeichnet man in der Medizin einen andauernden oder fortschreitenden Zustand, bei dem die Fähigkeiten des Gedächtnisses, des Denkens und/ oder anderer Leistungsbereiche des Gehirns beeinträchtigt sind.

    Die Alzheimer-Krankheit, auch „Alzheimer-Demenz“ oder „Morbus Alzheimer“ genannt  ist die häufigste Form der Demenz und eine unheilbare Störung des Gehirns. Durch das Absterben von Nervenzellen im Gehirn werden Menschen mit Alzheimer zunehmend vergesslich, verwirrt und orientierungslos.


    Welche Symptome hat eine Demenz?

    Demenz ist keine reine Gedächtnisstörung. Zu den betroffenen Fähigkeiten zählen neben dem Gedächtnis Aufmerksamkeit, Sprache, Auffassungsgabe, Denkvermögen und kognitive Leistungen.

    Demenzerkrankte haben zunehmende Schwierigkeiten,

    • Zusammenhänge zu erkennen, 
    • zu planen und zu organisieren,
    • sich örtlich oder zeitlich zurecht zu finden, 
    • mit Gegenständen umzugehen
    • neue Informationen einzuprägen,
    • die Konzentration auf einen Gedanken oder Gegenstand zu richten,
    • sich sprachlich (in Wort und Schrift) auszudrücken,
    • die Mitteilungen anderer zu verstehen,
    • Situationen zu überblicken.

      Die gewohnten Alltagstätigkeiten können nicht mehr wie zuvor ausgeübt werden können.
      Meist kommen zu den kognitiven Einschränkungen Veränderungen der sozialen Verhaltensweisen.
      Gefühlszustände wie Depression, Angst oder Unruhe können die kognitiven Fähigkeiten zusätzlich herabsetzen.

      Die Häufigkeit von Demenz

      Die Demenzerkrankung nimmt mit dem Lebensalter zu: in der Altersgruppe von 70 bis 74 Jahre noch unter 4 Prozent betroffen, so sind es bei den 80 bis 84-jährigen bereits mehr als 12 Prozent, bei den über 90-jährigen mit knapp 41 Prozent sogar rund zwei Fünftel. In Einzelfällen können aber auch unter 65-jährige an einer Demenz erkranken (im Alter von 45 bis 65 Jahren etwa 0,1 Prozent).

      In Deutschland sind etwa 1,6 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen (Stand: 2020). Die meisten sind 85 Jahre und älter.

      Da die Anzahl der alten Menschen in den nächsten Jahren weiter wachsen wird, ist davon auszugehen, dass die Zahl der Demenzerkrankten bis zum Jahr 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen steigen wird.

      Wie kann man vorbeugen?

      Leider gibt es keinen Schutz davor, an Alzheimer zu erkranken. Einige Faktoren können das Risiko minimieren:

    • geistige, körperliche und soziale Aktivität,
    • die Behandlung von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Diabetes Mellitus
    • Ernährung mit viel Obst und Gemüse, reich an Vitamin C, E und Beta-Karotin,
    • fett- und cholesterinarme Ernährung


      Haben Demenzerkrankte einen Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung?

      Seit dem 1. Januar 2017 wird in der Pflegeversicherung nicht mehr unterschieden, ob jemand aufgrund von körperlichen oder aufgrund von geistigen Einschränkungen Hilfe benötigt. 

      Für die Einstufung in einen der Pflegegrade von 1 bis 5 ist nicht die Diagnose entscheidend. Ein Gutachter oder eine Gutachterin des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen schätzt bei einem Hausbesuch ein, wie stark die Selbstständigkeit und bestimmte Fähigkeiten des Betroffenen eingeschränkt ist und wie viel Unterstützung in verschiedenen Modulen notwendig ist. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten sowie die Fähigkeit zur Gestaltung des Tagesablaufs.

      Infoblatt zur Pflegeversicherung

      Welche Betreuungs- und Versorgungsmöglichkeiten gibt es?

      Etwa zwei Drittel der an einer Demenz erkrankten Menschen werden in den Familien versorgt und gepflegt. Manche pflegenden Angehörigen werden dabei von ambulanten Pflegediensten unterstützt.

    • Wenn die häusliche Betreuung nicht mehr möglich ist, können die Betroffenen in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Demenzkranke leben, die es leider noch nicht überall gibt. Im Weiteren kommt die Betreuung in einer stationären Einrichtung, einem Pflegeheim, infrage.
    • Informationen über entsprechende Angebote/ Einrichtungen in den Regionen geben die regionalen Alzheimer Gesellschaften.
    • Manche Demenzerrkrankte besuchen Tagespflegeeinrichtungen, in denen sie tagsüber betreut und aktiviert werden. Dadurch werden die Angehörigen entlastet.
    • Betreuungsgruppen werden immer mehr angeboten, in denen die Betroffenen ein- bis zweimal wöchentlich für einige Stunden von entsprechend ausgebildeten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern betreut werden. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer können stundenweise die Betreuung zu Hause übernehmen.
    • Wenn die Angehörigen die Pflege vorübergehend nicht übernehmen können, zum Beispiel wegen Krankheit oder Urlaub, ist die befristete Unterbringung in eine Kurzzeitpflege Einrichtung möglich.
  3. Interessante Informationen zu Demenz

    Alzheimer Telefon  030 259 37 9514

    Flyer Alzheimer-Telefon

  4. Podcast der Alzheimergesellschaft zum Thema Demenz:


    Demenz - Podcast
      https://demenz-podcast.de/

  5. Homepages für Interessierte:

    https://www.pflege-durch-angehoerige.de/demenz-verstehen-teil-6-fingerfood-die-ernaehrungs-alternative-bei-demenz/

    https://demenzwoche.bayern/

    https://www.stmgp.bayern.de/pflege/demenz/

    www.alzheimer-bayern.de

    https://www.demenz-partner.de/ueber-demenz 

    https://digidem-bayern.de/ 

  6. Broschüren zum Thema Demenz:

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Pflege/Broschueren/BMG_Ratgeber_Demenz_Oktober_2019_barr.pdf

  7. Regionale Beratungsstellen und Ansprechpartner: 

Pflegestützpunkt Donau-Ries Landratsamt Donauwörth

Pflegestützpunkt Donau-Ries Landratsamt Nördlingen

  • Frau Böld Tel: 0906/74 6886
  • Bürgermeister-Reiger-Straße 5, 86720 Nördlingen

Betreuungsstelle Landratsamt Donauwörth

  • Telefonnummer: 0906/74 473
  • Äbtissin-Gunderada-Straße 3, 86609 Donauwörth

Compass – private Pflegeberatung

  • Frau Regina Kohnle, Tel: 02219/3332789

Fachstelle für pflegende Angehörige, Diakonisches Werk Nördlingen

  • Frau Eger-Geiger Tel: 09081/2907060, Frau Erhardt Tel: 09081/2907061
  • Würzburger Straße 13, 86720 Nördlingen

Beratungsstelle der Sozialverwaltung des Bezirkes Schwaben

  • Frau Kruger, Tel: 0821/31 01 216
  • Hafnerberg 10, 86152 Augsburg 

 

Ansprechpartner und Anmeldung zu den Veranstaltungen der Demenzwoche:

Telefonisch über 0906/74 6112, Ansprechpartner Noah Berber

Anmeldung per Mail an demenzwoche@donau-ries.de 

Weitere Informationen

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.
→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Datenschutzhinweis.

Diese Seite verwendet Personalisierungs-Cookies. Um diese Seite betreten zu können, müssen Sie die Checkbox bei "Personalisierung" aktivieren.