Aktuelle Pressemeldungen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Aktuelle Pressemeldungen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries

18.11.2021, 15.17 Uhr

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 18.11.2021
Das Landratsamt Donau-Ries und das BRK informieren über die Ausweitung des Impfangebots an den Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen ab dem kommenden Montag, 22.11.2021:
Wie bereits mit Pressemitteilung vom 10.11.2021 bekannt gegeben, wird das ehemalige Impfzentrum Nördlingen vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemielage und der immensen Bedeutung der (Auffrischungs-)Impfungen für deren Bekämpfung, sowie der erfreulicherweise stetig steigenden Nachfrage wiedereröffnet. Entsprechend der Bayer. Impfstrategie waren die Landkreise verpflichtet, das staatliche Impfangebot ab dem 1. Oktober 2021 auf je ein stationäres Impfzentrum pro Landkreis zu beschränken, gleichzeitig aber Vorsorge dafür zu treffen, die Kapazitäten bei Bedarf binnen vier Wochen wieder hochzufahren (sog. „stand-by“-Modus). Aus diesem Grund wurde die Infrastruktur am Standort Nördlingen grundsätzlich weiter vorgehalten und ermöglicht es nun, nach Freigabe durch das Bayer. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege am 8. November, das Impfzentrum Nördlingen wieder mit einer Impfstraße in Betrieb zu nehmen. Zudem werden die täglichen Betriebszeiten am Standort Donauwörth ausgeweitet.

Der „Startschuss“ ist am Montag, 22.11.2021. Impfungen (sowohl Erst- und Zweit- als auch Auffrischungsimpfungen) sind dann an beiden Standorten wieder von Mo. – Fr. nach vorheriger Terminvereinbarung (Online über Anmeldung in BayIMCO, per Mail an termine@impfen-donau-ries.de oder telefonisch unter 0906-74-6680) möglich. Die Erfahrungen der vergangenen Tage haben landkreisübergreifend gezeigt, dass eine Terminvereinbarung im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten unumgänglich ist, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und die Wartezeiten für die Impfwilligen so weit als möglich zu reduzieren. Sofern eine Registrierung in BayIMCO noch existiert, kann diese genutzt werden. Sollte kein Account mehr bestehen, kann man sich einfach neu anmelden (https://impfzentren.bayern/citizen/).

Zusätzlich besteht an den Samstagen (im Impfzentrum Nördlingen erstmals bereits am 20.11.2021) im Zeitraum von 8:00 bis 12:00 Uhr für „Kurzentschlossene“ die Möglichkeit des offenen Impfens, also auch ohne vorherige Terminvereinbarung. Hier ist jedoch mit langen Wartezeiten zu rechnen. Die Samstage sind dabei grundsätzlich für Erstimpfungen vorbehalten. Da sich das Coronavirus naturgemäß vor allem in der ungeimpften Bevölkerungsgruppe stark ausbreitet und dort das Risiko für schwere Verläufe mit Krankenhausaufenthalt ungleich höher ist, ist deren schnellstmögliche Immunisierung nicht minder wichtig als die Booster-Impfungen für bereits Geimpfte. An die Bürgerinnen und Bürger, die eine Auffrischungsimpfung in den Impfzentren in Anspruch nehmen möchten, wird deshalb nachdrücklich appelliert, hierfür das Impfangebot gegen Terminvereinbarung an den übrigen Wochentagen zu nutzen. Der Erhalt einer Auffrischungsimpfung an den Samstagen kann nicht garantiert werden.

Wie bereits in einer weiteren Pressemitteilung vom 12.11.2021 ausgeführt, haben – unabhängig der STIKO-Empfehlung – grundsätzlich alle Volljährigen Anspruch auf Auffrischungsimpfung im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten und nach individueller ärztlicher Beurteilung. Regulär soll die Booster-Impfung sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie erfolgen. Die Bayer. Staatsregierung hat sich nun mit Kabinettsbeschluss vom 15.11.2021 dafür ausgesprochen, dass die Auffrischungsimpfungen auch bereits schon nach fünf Monaten ermöglicht werden sollen. Die Entscheidung hierüber obliegt jedoch auch insoweit weiterhin dem jeweils impfenden Arzt im Rahmen der ärztlichen Therapiefreiheit nach individueller Beurteilung und Aufklärung des Impfwilligen.



17.11.2021, 15.07 Uhr

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 17.11.2021
Laut Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums kann sich seit dem 13. November 2021 jede Bürgerin und jeder Bürger wieder kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Jeder hat danach Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche. Dieser Anspruch gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.
Aus diesem Grund informiert das Landratsamt, dass auch das Bayerische Rote Kreuz Nordschwaben (BRK) seine Schnellteststationen ab Freitag, 19.11.2021 an folgenden Orten wieder einrichten wird:
• Wasserwacht Bäumenheim im Haus der Vereine
Asbach-Bäumenheim
Bahnhofstraße 14
86663 Asbach-Bäumenheim
• Bereitschaft Nördlingen in der BRK-Dienststelle Nördlingen
Bleichgraben 2
86720 Nördlingen
• Bereitschaft Wemding im Foyer der Stadthalle Wemding
Polsinger Weg 5
86650 Wemding


Die Terminreservierung läuft direkt über das BRK-eigene Registrierungsportal https://meintest.brk.de.  
Hier sind jeweils die Öffnungszeiten hinterlegt und werden je nach Bedarf angepasst.
Die ersten Termine wurden bereits eingestellt und können zwischenzeitlich gebucht werden.
Alle Teststellen und Buchungsmöglichkeiten sind auch auf der Homepage des Landratsamtes Donau-Ries unter www.donau-ries.de/testen abrufbar.

Die kostenfreien Antigen-Schnelltests können selbstverständlich auch bei den übrigen anerkannten Teststellen, wie beispielsweise Apotheken, in Anspruch genommen werden, die diese Leistung anbieten.
Im Testzentrum in Monheim sind weiterhin nur PCR-Testungen für bestimmte Personengruppen möglich. Eine Wiedereinführung auch der kostenfreien „Jedermann-PCR-Testungen“, die in Bayern bis zum 10. Oktober 2021 dort zusätzlich möglich waren, ist mit der Wiedereinführung der kostenlosten Antigen-Schnelltests nicht verbunden.



12.11.2021, 12.25 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 12.11.2021
Die Corona-Infektionen steigen im Landkreis – genauso wie bundes- und landesweit - rasant an. Das Thema stand daher auch beim Treffen der schwäbischen Landrätinnen und Landräte mit Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner im Landratsamt in Donauwörth im Fokus. Es erging der übereinstimmende Appell an die Menschen in der Region, dass vor allem durch eine Steigerung der Impfdynamik die vierte Welle gebrochen werden kann. Landrat Stefan Rößle ist es daher ein sehr großes Anliegen, nochmals ausführlich zum Thema Corona und Impfen zu informieren. Die Lage ist äußerst ernst. Das Gesundheitsamt kann sich nur dem jüngsten Appell des RKI anschließen, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren. Sofern sie nicht gemieden werden können, sollte man unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus vorher einen Test machen. Auch Geimpfte und Genesene sollten zudem Masken tragen, Abstand halten und Räume, in denen mehrere Menschen sind, regelmäßig lüften.

Informationen rund ums Impfen
Generell gilt, dass alle Personen, die einen Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus haben, auch einen Anspruch auf eine Auffrischungsimpfung haben. Dieser Anspruch besteht unabhängig der Empfehlungen der STIKO und der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), die sich bislang auf die im angefügten Infokasten genannten Personengruppen beschränken, bei denen der Abschluss der ersten Impfserie sechs Monate zurückliegt. Der Fokus der Auffrischungsimpfungen soll auch weiterhin auf diese Personenkreise gelegt werden. Auch Polizeikräften, den aktiven Kräften von THW und Feuerwehr sowie dem Personal der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sollen sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie Auffrischimpfungen angeboten werden. Ergänzend können sich jedoch im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten und nach individueller ärztlicher Beurteilung durch den impfenden Arzt alle nach der Corona-Impfverordnung berechtigten Personen über 18 Jahren nach Ablauf von sechs Monaten nach Abschluss der ersten Impfserie auf Wunsch „boostern“ lassen. Bei Personen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben und bei Personen mit schwerer Immundefizienz und einer erwartbar stark verminderten Impfantwort kann die Auffrischimpfung – wiederum nach individueller ärztlicher Beurteilung – bereits nach vier Wochen verabreicht werden. Im Rahmen des Vorstehenden sollen Zurückweisungen Impfwilliger nach Möglichkeit nicht erfolgen. Die Auffrischungsimpfungen werden durch die bisherigen Leistungserbringer durchgeführt, also durch Haus- und Fachärzte und die Impfzentren, einschließlich deren mobile Teams. Um möglichst vielen Impfwilligen auch einen Termin anbieten zu können, wird – wie berichtet – in Abstimmung mit dem BRK das Impfzentrum in Nördlingen reaktiviert und die Kapazität des Impfzentrums in Donauwörth erweitert.

Wie bekomme ich einen Impftermin?
Sofern eine Impfung beim kommunalen Impfzentrum gewünscht wird, besteht die Möglichkeit, einen Impftermin telefonisch oder online zu vereinbaren. Hierzu ist eine Registrierung unter www.impfzentren.bayern/citizen oder - falls Sie keinen Internetzugang besitzen - telefonisch unter 0906 74 6680 erforderlich. Anschließend erhalten Sie eine Benachrichtigung und können einen Termin auswählen. Eine telefonische Terminvereinbarung bietet keine zeitlichen oder anderen Vorteile gegenüber einer Online-Registrierung. Soweit die Registrierung aus der ersten Impfreihe noch besteht, kann diese genutzt werden. Sollte kein Account (mehr) vorliegen, kann man sich einfach neu anmelden. Daneben besteht die Möglichkeit, sich auch ohne vorherige Registrierung zu den Öffnungszeiten impfen zu lassen. Es ist dabei jedoch zu beachten, dass es in diesem Fall, je nach Anzahl Impfwilliger, zu deutlich längeren Wartezeiten kommen kann.

Was ist bei einem positiven Corona-Schnelltest zu beachten?
Das hängt u. a. von der Art und Durchführung des Schnelltests ab. Handelt es sich um einen Antigenschnelltest, der durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person durchgeführt wurde oder ein selbständig durchgeführter Selbsttest unter Überwachung einer solchen Person (z. B. in der Apotheke bzw. einer offiziellen Teststelle), dann gilt man unmittelbar als „positiv getestete Person“ im Sinne der sog. Allgemeinverfügung zu Quarantäne und Isolation und muss sich umgehend nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in häusliche Isolation begeben. Da offizielle Teststellen einer gesetzlichen Meldepflicht positiver Testbefunde unterliegen, wird der Fall an das Gesundheitsamt gemeldet. Das Gesundheitsamt ordnet dann eine bestätigende PCR-Testung an. Handelt es sich um einen (z. B. zuhause) ohne Überwachung durch eine der vorgenannten Personen durchgeführten Selbsttest, so soll man sich umgehend in Eigenisolation begeben und sämtliche Kontakte, auch zu Familienmitgliedern, meiden, sowie eine unverzügliche PCR-Testung veranlassen. Hat die Person zugleich coronatypische Symptome, soll dies vorrangig über die Arztpraxen erfolgen. Bei asymptomatischen Personen und solchen mit allenfalls leichten Symptomen wie bloßem Schnupfen, kann eine bestätigende PCR-Testung auch im Testzentrum in Monheim durchgeführt werden. Wichtig ist dabei, dass in beiden Fällen grundsätzlich keine eigenständige Terminbuchung direkt beim Testzentrum erfolgen kann, sondern die betroffene Person das auf der Homepage des Landratsamtes verfügbare Meldeformular für einen positiven Selbsttest (Link: Meldeformular bei positivem Selbsttest | Regionalportal Donau-Ries (donauries.bayern) verwendet. Das Gesundheitsamt setzt sich dann zunächst mit dem Betroffenen bezüglich eines Termins zum PCR-Bestätigungstest beim Testzentrum in Verbindung. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann jedoch weder vom Testzentrum, noch vom Gesundheitsamt, sondern ausschließlich von Arztpraxen ausgestellt werden. Pauschale Aussagen zur Dauer der Quarantäne lassen sich nicht treffen. Die Quarantäne gilt immer ab Symptombeginn bzw. ab Abstrichnahme.

Aktuelle Änderungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zum 11.11.2021
Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde mit Wirkung vom 11.11.2021 nochmals geändert. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:
1. Die Maskenpflicht in den Schulen, die nach den Herbstferien zunächst vorübergehend für eine Woche bzw. zwei Wochen angekündigt war, gilt nun im Grundschulbereich und in allen weiterführenden Schulen bis auf Weiteres.
2. In der Gastronomie, der Beherbergung und bei Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe unabdingbar ist (und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind), können die nicht geimpften und nicht genesenen Beschäftigten bei Stufe Gelb und Rot das Testerfordernis nun entweder durch Nukleinsäurenachweis (als insb. PCR-Test) an zwei verschiedenen Tagen pro Woche oder (neu) an jedem Arbeitstag durch PoC-Antigentest oder einen vor Ort unter Aufsicht durchgeführten Selbsttests erbringen.
3. Minderjährige Schülerinnen und Schüler über 12 Jahren, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind von dem in der Stufe „rot“ geltenden 2G-Erfordernis dann ausgenommen, wenn der Zugang zu der dem 2G-Erfordernis unterfallenden Einrichtung, Kultur- oder Sportstätte zur eigenen Ausübung von sportlichen, schauspielerischen oder musikalischen Aktivitäten erfolgt. Dies gilt nicht für Schülerinnen/Schüler, die bei solchen Aktivitäten lediglich als Zuschauer teilnehmen.


Empfehlung STIKO (für Personengruppen , bei denen Abschluss der ersten Impfserie sechs Monate zurückliegt)

Empfehlung GMK (für Personengruppen , bei denen Abschluss der ersten Impfserie sechs Monate zurückliegt)

  • Personen ab 70 Jahren
  • Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen, auch unter 70 Jahren
  • Pflegepersonal und andere Tätige, die direkten Kontakt mit mehreren zu pflegenden Personen haben, in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt
  • Personen mit einer Immundefizienz

 

  • Personen in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen sowie Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression sowie Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit und Hochbetagte (ab 80 Jahren),
  • in den vorgenannten Einrichtungen tätige Pflegekräfte und weitere Beschäftigten auf eigenen Wunsch,
  • Personen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (z. B. medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes, mobile Impfteams),
  • Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson&Johnson bzw. nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben
  • nach individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung für über 60-Jährige.

 



10.11.2021, 16.47 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 10.11.2021
Die Coronalage im Landkreis ist – wie in ganz Bayern – ernst, die Infektionszahlen erreichen Höchststände. Impfen ist und bleibt der wichtigste Weg aus der Pandemie. Landrat Stefan Rößle hat daher heute in Abstimmung mit den Verantwortlichen des Bayerischen Roten Kreuzes, des gemeinsamen Kommunalunternehmens Kliniken und Seniorenheime, des Gesundheitsamtes und des Katastrophenschutzbereichs des Landratsamtes sowie dem ärztlichen Koordinator Sebastian Völkl entschieden, das Impfzentrum in Nördlingen zu reaktivieren. Zudem sollen die Kapazitäten am Impfzentrum Donauwörth erweitert werden. Der genaue Termin der Wiederinbetriebnahme des Impfzentrums Nördlingen wird genauso wie weitere Details aktuell noch mit dem Bayerischen Roten Kreuz, dem Betreiber der Impfzentren im Landkreis, abgestimmt. Die entsprechenden Informationen folgen.

09.11.2021, 13.39 Uhr
Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 9.11.2021
Im Leitstellenbereich des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg, zu dem auch der Landkreis Donau-Ries gehört, liegt nach den Zahlen des DIVI-Intensivregisters die Belegung der verfügbaren Intensivbetten bei mehr als 80 %. Zugleich hat im Landkreis Donau-Ries die vom Robert Koch-Institut im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz (Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) den Wert von 300 mit dem heutigen Tag überschritten. Die gleichzeitige Überschreitung dieser beiden Schwellenwerte hat das Landratsamt Donau-Ries per öffentlicher Bekanntmachung im Amtsblatt vom heutigen Tage festgestellt. Nach der am 06.11.2021 in Kraft getretenen, geänderten 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) gelten damit im Landkreisgebiet ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag, d. h. ab morgen, den 10.11.2021, 0:00 Uhr die bei Stufe Rot der „Krankenhausampel“ geltenden Regelungen entsprechend. (sog. „Hotspot“-Regelung). Das Landratsamt stellt hierzu klar, dass diese Regelungen aufgrund der gestrigen Feststellung der landesweiten Stufe Rot durch das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bereits seit heute gelten. Die zusätzliche Feststellung des Vorliegens der Voraussetzungen für die „Hotspot-Regelung“ ist dennoch erforderlich, da diese grds. unabhängig des landesweiten Stands der „Krankenhausampel“ ist. Das heißt, die Maßnahmen der Stufe Rot gelten im Landkreis Donau-Ries bis zur gegenteiligen Feststellung durch das Landratsamt auch dann weiter, wenn landesweit die „Krankenhausampel“ wieder auf Gelb oder Grün springen würde.
An die Stufe Rot sind insbesondere folgende Verschärfungen der Infektionsschutzmaßnahmen geknüpft:
• Als Maskenstandard gilt wieder die FFP2-Maske (statt medizinischer Gesichtsmaske); Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag müssen (außerhalb der Schule) nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Der schulische Bereich bleibt von dieser Verschärfung ausgenommen. Dort gelten unabhängig der Stufe der „Krankenhausampel“ Sonderregelungen (Stoffmaske in der Grundschule, im Übrigen medizinische Maske),
• Im Hinblick auf geschlossene Räume ist der Zugang zu Veranstaltungen, Einrichtungen und Dienstleistungen, für die ansonsten 3G gilt, nur noch nach 2G, d. h. für Geimpfte, Genesene oder Personen, welche das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht aber für Getestete, möglich. Ausgenommen hiervon sind die Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und körpernahe Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind. Für diese Bereiche gilt die 3G plus-Regelung, wonach ein Zutritt auch für Personen mit negativem PCR-Test möglich bleibt. Gastronomische Angebote in geschlossenen Räumen mit Tanz, Musikbeschallung oder -begleitung unterliegen jedoch ebenfalls der 2G-Regelung. In Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive verbleibt es bei 3G. Hier ist ein Zugang für nicht genesene und ungeimpfte Personen also weiterhin auch mit Schnelltest (einschließlich unter Aufsicht vor Ort durchgeführter Selbsttests) möglich. In Bereichen, in denen 2G oder 3G plus gilt, greifen wie bisher bei freiwilligem 2G und 3G plus weiterhin Erleichterungen bzgl. Maske, Abstand und Personenobergrenzen,
• Für nicht geimpfte oder genesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt wird die im Rahmen von 3G bestehende Pflicht zur Vorlage eines negativen Tests an mindestens zwei verschiedenen Tagen dahingehend verschärft wird, dass nur noch ein Nukleinsäuretest (also PCR-/POC-PCR-Test o. Ä.) als Nachweis ausreicht.
• Zusätzlich gilt in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten – ausgenommen Handel und ÖPNV -, dass Beschäftigte, die während ihrer Arbeitszeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen) und die nicht bereits nach anderen Bestimmungen einem Testnachweiserfordernis unterliegen, nur Zugang zu geschlossenen Räumen erhalten dürfen, wenn sie genesen, geimpft oder getestet sind (einfaches 3G). Für den Testnachweis sind hier Schnelltests (einschließlich unter Aufsicht vor Ort durchgeführter Selbsttests) ausreichend.

Die weiteren Einzelheiten können u. a. wieder in den FAQ des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration unter folgendem Link nachgelesen werden: https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php. Im Hinblick auf das erneut massive Anrufaufkommen im Landratsamt zu den neuen Regelungen werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, auch auf solche Informationsquellen zurückzugreifen.
Im Zusammenhang mit den neuen Regelungen weist das Landratsamt auch nochmals nachdrücklich auf die gesetzliche Pflicht von Anbietern, Veranstaltern und Betreibern hin, die im Rahmen von 2G, 3G plus und 3G vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise konsequent zu überprüfen. Im gewerblichen Bereich droht im Falle der Feststellung von Verstößen nicht nur ein Bußgeld, sondern in letzter Konsequenz ggf. auch der Entzug der gewerberechtlichen Erlaubnis wegen Unzuverlässigkeit.
Anlässlich entsprechender Rückfragen zum Angebot an PCR-Testmöglichkeiten im Landkreis Donau-Ries stellt das Landratsamt nochmals klar, dass das (kostenlose) Testangebot im lokalen Testzentrum in Monheim auf bestimmte Personengruppen wie z. B. Kontaktpersonen, Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen oder für Menschen mit Behinderung oder Personen mit positivem Antigen-Schnelltest beschränkt ist. Darüber hinausgehende kostenpflichtige Testungen, insb. als Nachweis für den Zugang nach den vorstehend genannten „G“-Regelungen, sollen nach Weisungslage des Bayer. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) in den lokalen Testzentren nicht angeboten werden. Sonstigen Leistungserbringern steht es dagegen grds. frei, in Ergänzung zu Antigenschnelltests und unter Beachtung des Arztvorbehalts auch PCR-Testungen als medizinische Dienstleistung anbieten. Das Landratsamt bzw. der Landkreis kann die sonstigen Leistungserbringer aber hierzu weder verpflichten, noch selbst entsprechende zusätzliche Teststellen einrichten, um das Angebot an PCR-Testmöglichkeiten im Landkreisgebiet zu erhöhen. Eine Gesamtübersicht aller verfügbaren Teststellen auch außerhalb des Landkreises findet sich auf der Homepage des StMGP unter folgendem Link: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/bayerische-teststrategie/.


02.11.2021, 16.51 Uhr

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 02.11.2021
Auch im Landkreis Donau-Ries ist seit der vergangenen Woche ein rasch fortschreitendes Infektionsgeschehen zu verzeichnen. Das Gesundheitsamt teilt hierzu mit, dass aufgrund der stark steigenden Fallzahlen seit dem 29.10.2021 eine tagesaktuelle Nachverfolgung der Indexfälle, d.h. von Personen mit positivem PCR-Test, sowie der zugehörigen Kontaktpersonen nicht mehr möglich ist. Von dieser Situation ist jedoch nicht nur unser Landkreis betroffen, sondern mittlerweile der gesamte Regierungsbezirk Schwaben bzw. große Teile Bayerns insgesamt. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat daher mit Wirkung vom heutigen Tag eine Neuausrichtung der sog. „Containment“-Strategie angeordnet. Hierzu wird ab heute die Kontaktpersonenermittlung durch die Gesundheitsämter auf Haushaltsangehörige sowie auf Einrichtungen mit vulnerablen Personen beschränkt, wie z.B. Alten- und Pflegeheime. In allen übrigen Fällen können Indexpersonen ihre engen Kontakte selbstständig informieren. Eine Übersicht zur Definition einer „engen Kontaktperson“ kann vorläufig dem Flussschema zur Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen (rki.de) entnommen werden; die Information und Grafik finden Sie auch unter www.donau-ries.de/corona-kontakt. Betroffene Kontaktpersonen werden gebeten, das entsprechende Kontaktformular unter www.donau-ries.de/corona-kontakt auszufüllen. Das Gesundheitsamt überprüft dann den Status als enge Kontaktperson und ordnet ggf. eine Quarantäne an. Auch Personen, die ein positives Ergebnis in einem Selbsttest aufweisen, werden gebeten, das online-Formular unter www.donau-ries.de/selbsttest für eine Meldung zu verwenden. Zum Containment in Schulen und Kindertageseinrichtungen wurde den Landratsämtern eine gesonderte Mitteilung von ministerieller Seite angekündigt, über die wir gesondert informieren werden, sobald uns diese vorliegt.
Weiter mahnt das Gesundheitsamt, die allgemeinen Hygienevorgaben weiterhin streng zu beachten – auch wenn ein vollständiger Impfschutz vorliegt.


Verschärfung der Regelungen zur Quarantäne und Isolation
Da sich gezeigt hat, dass eine sichere Unterbrechung der Infektionsketten bei einer Freitestung von engen Kontaktpersonen bzw. von vollständig geimpften Indexpersonen bereits an Tag fünf häufig nicht gelingt, hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zudem den Zeitraum bis zur Freitestung von engen Kontaktpersonen aus der Quarantäne sowie der Freitestung aus der Isolation von asymptomatischen, mittels Nukleinsäuretest positiv getesteten, vollständig geimpften Personen verlängert. Ab 02.11.2021 kann eine Freitestung des vorgenannten Personenkreises aus der grundsätzlich geltenden 10-tägigen Quarantäne frühestens an Tag sieben und nicht mehr wie bisher an Tag fünf mit einem negativen Nukleinsäuretest oder PoC-Antigen-Schnelltest erfolgen. Die Testung ist jeweils durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person durchzuführen. Für Personen, die sich am 01.11.2021 bereits in Quarantäne oder Isolation befunden haben, verbleibt es noch bei der bisherigen 5-Tage-Regelung. Eine Sonderregelung im Bereich Schulen oder Kindertagesbetreuungsstätten gibt es nicht mehr.

Hotline für Fragen rund ums Impfzentrum
Für Terminvereinbarungen und Fragen rund ums Impfzentrum wurde seit dem 1.10.2021 eine zentrale Rufnummer unter 0906 74-6680 eingerichtet. Diese Hotline ist von Montag bis Freitag von 09:00 – 12:00 Uhr und von 13:00 – 17:00 Uhr besetzt. Es wird darum gebeten, sich mit Fragen zum Thema Impfen vorrangig an diese Nummer zu wenden und nicht mehr unmittelbar an das Gesundheitsamt.
Im ehemaligen Impfzentrum in Nördlingen findet zudem am Mittwoch 3.11.2021 von 14:00 Uhr – 19:00 Uhr ein Sonderimpftermin statt.

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Die archivierten Pressemeldungen des Landkreises rund um COVID-19 können Sie hier
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Anschrift

Landratsamt Donau-Ries Gesundheitswesen

Pflegstr. 2

86609 Donauwörth

Adresse im BayernAtlas anzeigen Adresse in Google Maps anzeigen

E-Mail: gesundheitswesen@lra-donau-ries.de

Öffnungszeiten

Montag - Freitag:
07.30 Uhr - 12.30 Uhr

Donnerstag:
07.30 Uhr - 12.30 Uhr
14.00 Uhr - 17.00 Uhr

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