Geopark Ries und Geopark Ries kulinarisch auf der 17. DONAURIES-Ausstellung in Donauwörth - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Geopark Ries und Geopark Ries kulinarisch auf der 17. DONAURIES-Ausstellung in Donauwörth

28.08.2017: Der Geopark Ries, vor rund 14,5 Millionen Jahren aus einer kosmischen Katastrophe entstanden, bietet die einzigartige Möglichkeit, ein spannendes Kapitel der Erdgeschichte hautnah zu erleben. Wieso sehen Landschaften so aus, wie sie aussehen? Diese und viele weitere Fragen werden bei Führungen mit speziell ausgebildeten Natur- und Landschaftsführern beantwortet.

Geopark Ries und Geopark Ries kulinarisch auf der DONUAURIES Ausstellung
Bei Entdecker- und Forschertouren für Familien erfahren die Besucher, warum es im Ries Diamanten gibt, wie Schafgarbe schmeckt oder suchen Fossilien aus der Zeit, als das Ries ein großer See war. Sechs Erlebnis-Geotope vermitteln den Besuchern darüber hinaus anschaulich die Zerstörungskraft des Einschlags und der Folgen für Gestein, Landschaft und Natur. Diese "Fenster in die Erdgeschichte“ zeigen, wie buchstäblich Berge wurden und sich im Laufe der Jahrmillionen die Landschaft immer wieder neu geformt hat. Geopark-Lehrpfade führen dabei zu besonders interessanten geologischen Aufschlüssen und reizvollen Aussichtspunkten.

Daneben lassen sich die Besonderheiten des Geoparks Ries auch per Rad oder zu Fuß entdecken. Der Radwanderweg „Von Krater zu Krater“ verbindet auf 185 Kilometern Wegstrecke die beiden Meteoritenkrater Nördlinger Ries und Steinheimer Becken. Die zwei Rundtouren, die sich in Nördlingen schneiden, haben ein unterschiedliches Profil: Auf der westlichen Schleife gibt es kurze, teils anspruchsvolle Steigungen und rasante Abfahrten, nach Osten hin führt der Radweg durch die flache Riesebene. Unterwegs finden sich viele geologische und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Auch zu Fuß kann der Geopark Ries erwandert werden, auf einem der ausgewiesenen Wanderwege Schäferweg, Schwedenweg und Sagenweg. Archäologische Stätten, Kulturgüter, Heidelandschaften und Naturschutzgebiete öffnen den Besuchern die Augen für die weiteren Schätze des Geoparks Ries. Selbstverständlich können sich die BesucherInnen am Stand mit den aktuellen Prospekten eindecken!

„Geopark Ries kulinarisch“: das Beste gegen „Gleichmacherei“ in der Küche
Der geologische Untergrund, die Böden und das Klima machen das Ries zu einer Kornkammer Bayerns. Eine Kooperation aus Gastronomen, Produzenten und dem Nationalen Geopark Ries will den regionaltypischen Genuss bewahren und steht für eine Rückbesinnung der Region auf die ureigene Küche und Produkte. Unter dem Label „Geopark Ries kulinarisch“ vermarktet die Regionalinitiative einschlagende Geschmackserlebnisse aus dem Krater. Einheimische, Ausflügler, Radler und Wanderer bekommen in ausgewählten Gasthäusern und Restaurants aus heimischen Zutaten selbst zubereitete Speisen angeboten. Und die Produzenten bieten hochwertige Erzeugnisse aus der Region, Fleisch, Wurst, Getreideprodukte, Schnäpse, Liköre, Biere und vieles mehr – ohne Gentechnik, Konservierungs- und Aromastoffe. Der Gast soll schmecken können, wo er is(s)t und trinkt.

Davon überzeugen können sich die Besucher im Biergarten in Halle L, der zum gemütlichen Verweilen und genießen einlädt. Das Café Samocca aus Nördlingen, eine Einrichtung der Lebenshilfe Donau-Ries, und Appl´s messefood aus Alerheim, hinter der die Brauerei und Brennerei Donare steckt, werden an allen Messetagen im Biergarten Kaffee und Kuchen sowie kalte und warme regionale Gerichte präsentieren. Hinter all diesen kulinarischen Genüssen steckt das Label Geopark Ries kulinarisch und so werden die schwäbischen Spezialitäten natürlich selbstgemacht aus frischen Zutaten sein. Dazu gibt es Getränke von der Brauerei Appl sowie der Firma Mölle – ebenfalls ein Partner von Geopark Ries kulinarisch.

Geopark Ries engagiert sich sozial und umweltbewusst
Mit zwei im Geopark Ries Design gestalteten Mehrwegbechern – einmal aus Kunststoff und einmal aus Porzellan – können umweltbewusste Kaffeefreunde auf der DONAURIES-Ausstellung zur Müllreduzierung beitragen. Das freut auch den Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben, der sich ebenfalls an diesem Projekt beteiligt. Die Kaffee-to-go-Becher werden in Halle L zum Sonderpreis angeboten. Der Erlös kommt dem von Landrat Stefan Rößle initiierten Hilfsprojekt in Afrika zugute.