Kommunale Entwicklungshilfe - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Donau-Ries schafft Perspektiven

Auf Initiative von Landrat Stefan Rößle hat sich der Landkreis Donau-Ries zum Ziel gesetzt selbst in der Kommunalen Entwicklungshilfe tätig zu werden.

Nach dem Motto „Aus dem Regionalen für das Regionale“ sollen mit regionalen Mitteln gezielte Einzelprojekte in den ärmsten Regionen der Welt umgesetzt werden. Das Ziel ist es dabei echte Perspektiven zu schaffen und so Fluchtursachen zu bekämpfen. Speziell der Bau von Schulen spielt dabei eine große Rolle. Durch Bildung kann Kindern die Möglichkeit eines besseren Lebens in ihrer Heimat geboten werden. Und wer könnte die Situation vor Ort effektiver verbessern, als gut ausgebildete und vor Ort verwurzelte, junge Menschen mit dem Willen Etwas aufzubauen?

Für die Projekte werden keine öffentlichen Mittel herangezogen, sondern ausschließlich Firmen- und Privatspenden koordiniert und somit Projekte vor Ort umgesetzt. 


Kommunale_Entwicklungshilfe_Dank_Afghanistanspenden

Welche konkreten Projekte gibt es bereits?

Landrat Stefan Rößle: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 insgesamt zehn Schulen allein aus Mitteln unseres Landkrieses zu bauen. Dank des überwältigenden Interesses werden wir dieses Ziel auch sicher erreichen. Errichtet werden diese Schulen in Burkina Faso, Malawi, Namibia und voraussichtlich Tansania. Die erste davon ist bereits fertiggestellt, für die anderen gibt es feste Zusagen.
In Burkina Faso, einem der ärmsten Länder Afrikas wollen wir zum Beispiel am Hotel Maternel, einem Waisenhaus, das bereits über Spenden aus der Region aufgebaut wurde, eine Außenküche errichten. Bei der Einrichtung handelt es sich um eine Aufnahmestation für ausgesetzte und in Gefahr geratene Kinder – vom Säugling bis zum Jugendlichen. Zudem sollen dort zwei Schulen gebaut werden.
Darüber hinaus gibt es auch weitere Projekte in Afghanistan und Jordanien. In Kabul soll unter anderem ein Kinderkrankenhaus durch unsere Kliniken und Seniorenheime (ein gemeinsames Kommunalunternehmen) unterstützt werden und es sind Hilfeleistungen für ein Flüchtlingscamp geplant.
In der jordanischen Stadt Jerash wird unser Abfallwirtschaftsverband zum Aufbau einer kommunalen Abfallentsorgung sein Know-How beisteuern. Dieses Projekt wird durch Engagement Global gefördert.“

Wie kann sichergestellt werden, dass die Spenden auch wirklich vor Ort ankommen?

Landrat Stefan Rößle: „Es hat oberste Priorität, wirklich jeden gespendeten Euro dort einzusetzen, wo er gebraucht wird.
Da wir als bayerischer Landkreis bislang über keine Verbindungen nach Afrika oder Asien verfügten, greifen wir auf bestehende Kontakte zurück. Hierzu zählen langjährige Städtepartnerschaften einiger Gemeinden, persönliche Kontakte engagierter Landkreisbürger und auch die Stiftung Fly & Help, die inzwischen über 150 Schulen weltweit errichtet hat. Durch diese Strukturen sind wir vor Ort vernetzt und haben einen transparenten Überblick über all unsere Projekte.
Darüber hinaus wird vor jedem Schulbauprojekt mit der Stiftung Fly & Help ein präziser Nutzungsvertrag abgeschlossen, der die Finanzierung, die Ausstattung mit Lehrern und die langfristige Nutzung als Schule garantiert.“

Auch Sie wollen helfen?

Das Spendenkonto „Eine Welt“ wurde speziell für Schulbauprojekte in Burkina Faso eingerichtet:
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IBAN: DE38 7225 0160 0020 0600 00
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Stichwort: „Eine Welt“
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Falls Sie eine Spendenquittung wünschen, geben Sie bitte Namen, Anschrift und Kontaktmöglichkeit im Verwendungszweck an.

 


Sie haben Fragen?

Ansprechpartner im Landratsamt Donau-Ries ist Herr Achim Frank: 0906 74 – 444 oder achim.frank@lra-donau-ries.de

 

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